Wichtige historische Persönlichkeiten

 

Jože Karlovšek

 

Der in Šmarjeta geborene Neffe von Dr. Josip Karlovšek war ein Erforscher der Volkskunst, Schreiber von Büchern und Lehrbüchern und ein Innovator. Beruflich arbeitete er im Baubereich, im Herzen war er aber ein Künstler. Er interessierte sich für alte slowenische Volksarchitektur und die alten slowenischen Ornamente. Diese hat er auch selbst gefertigt. Er patentierte die Technik der Malerei auf Holz, schrieb mehrere Bücher und Artikel, nach dem Zweiten Weltkrieg begann er mit dem Schreiben von Lehrbüchern. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Prešern Auszeichnung.

Sein Geburtshaus befindet sich gegenüber der Pfarrkirche der Hl. Marjeta in Šmarjeta. An der Stelle des großen, teils aus Backstein gebauten Bauernhauses baute der Vater von Jože Karlovšek, Janez Karlovšek, das heutige große moderne Haus im Barockstil, in dem sich ein Restaurant und Geschäft sowie Unterkünfte für Gäste befanden. Heute befindet sich darin noch immer das Gasthaus und das Karlovšek Gedenkzimmer. Nach ihm ist auch der Radfahrerweg rund um Šmarjeta benannt.


Janez Zalokar


In Vinica bei Šmarjeta wurde im Jahr 1792 der Priester, Schriftsteller, der weise Bauer, nationalbewusste Slowene und Homöopath Janez Zalokar geboren. Er war sehr sachkundig, neben Deutsch und Latein sprach er auch Französisch, deswegen ist es kein Wunder, dass er viel Zeit mit dem Herrn von Klevevž, dem Franzosen Jombart verbracht hat. Zalokar kannte persönlich Valentin Vodnik, Janez Bleiweis, France Prešeren und andere große Männer seiner Zeit. Durch seine Predigten hat Zalokar versucht, zu einer höheren Bildung und einem besseren moralischen Leben der Gemeindemitglieder beizutragen. Er sorgte sich auch um das persönliche Wachstum seiner Gemeindemitglieder. Er kümmerte sich sowohl für ihre Geistigkeit als auch um die Bildung, Hygiene, Betreuung von Kindern und den Ackerbau. Sein wichtigstes Werk das Buch »Gescheite Landwirtschaft und Bewirtschaftung«. Er gab auch sein Stammbaum-Modell heraus, welches noch heute Zalokar Stammbaum genannt wird, und war auch ein guter Homöopath.

Sein Geburtshaus ist heute ein Museum für alte landwirtschaftliche Geräte und Anlagen. Am Haus wurde zu Ehren die Hundertjahrfeier seiner Geburt auch eine Gedenktafel enthüllt.]

 

Fran Zwitter


Der Akademiker Prof. Dr. Franc Zwitter zählt in die Spitze der besten slowenischen Historiker. Geboren und begraben ist er in Bela Cerkev, wo sein Vater aus Kärnten einheiratete. Zwitter schulte sich viel im Ausland, er war der erste Lehrer für Neuere Geschichte an der Universität von Ljubljana. Während des Krieges war er sehr aktiv im politischen Bereich, deshalb wurde seine wissenschaftliche Karriere für einige Zeit beendet. Er war ein Experte für nationale Themen in der ehemaligen österreichischen Monarchie bzw. der österreichischen Monarchie. Er beschäftigte sich viel mit der slowenischen Geschichte, der Entwicklung und den Grenzfragen. Trotz der international anerkannten Karriere schämte er sich nie seiner Herkunft. Er war ein Kämpfer für das Slowenentum, aber politisch völlig unabhängig. In seinem heimischen Umfeld bevorzugte er es am meisten zu wandern, damit er das Land in all seiner Schönheit wahrnehmen konnte. Mit seinen Landsleuten sprach er immer im Dialekt von Novo mesto. Zwitter war ein exzellenter Akademiker und nationalbewusster Slowene, der sein Heimatdorf nie vergessen hat.

 

Janez Volčič


Die Geschichte des Ortes Šmarjeta wurde gründlich von Janez Volčič, dem Autor des hingebungsvollen Lieder und dem Priester von Šmarjeta, verarbeitet. Im Jahre 1887, kurz vor seinem Tod, war er gerade am Abschluss des Schreibens seines Manuskripts „Geschichte der Pfarre von Šmarjeta“. Mit seinem Tod verlor Šmarjeta einen weisen Berater, die Diözese einen eifrigen Priester und Slowenien einen unermüdlichen Schriftsteller. Seine literarische Kollekte umfasst 36 Einheiten mit über 8.000 Seiten. Einige Bücher wurden sogar sieben Mal nachgedruckt. In der Zeit des Priesterdaseins in Šmarjeta veröffentlichte er 16 Bücher. Viele trugen zu der Organisation der Kirchen in der Pfarre Šmarjeta bei. Die Früchte seiner Arbeit können heute in der Kirche der Hl. Margareta bewundert werden. Dort ist auch eine Gedenktafel zu sehen, die von der Pfarrgemeinde zum Dank an Ihren Wohltäter errichtet wurde.

Für ein besseres Nutzererlebnis sowie für die Analyse des Besucherverkehrs benutzen wir Cookies. Mit dem Besuch der Webseite stimmen Sie dem Gebrauch dieser zu. Weitere Informationen

Web-Cookies