Thematischer Pfad »Quelle der Lebensenergie«


"Das Katalog"


Burg Štrlek (Straleck)

 

Dolenjska ist für seine zahlreichen Burgen bekannt, wir können sogar über das »Tal der Burgen« sprechen. Für solch eine große Anzahl von Burgen in dieser Region war maßgeblich die Grenzlage entscheidend.tl_files/Novice/vlakec/Grad Strlek.JPG

 

Die Burg Štrlek wurde erstmals 1247 erwähnt und zählt deswegen zu den ältesten Burgen im slowenischen Raum. Erbaut wurde sie von den Rittern Rudolf und Friedrich von Slepško bei Mokronog. Die besagten Ritter bauten die Burg ohne eine Genehmigung des damaligen Lehnsherrn, dem Bischof von Freising (Bischof von München).

Seine Besitzer wechselten im Laufe der Jahrhunderte oftmals, oft wurde die Burg auch  beschlagnahmt und ausgeraubt.

Um das Jahr 1500 blieb die Burg leer und begann zu verfallen. Trotzdem sind heute immer noch relativ umfangreiche Ruinen zu sehen, die uns an die einstige Pracht dieser Burg erinnern.

 

Koglo und die Kirche des Hl. Leonard

 

 

Koglo ist mit einer Höhe von 417 m der höchste Punkt in der Gemeinde Šmarješke Topli

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ce. Auf Koglo stand einst die kleine Burg Kozjak, die die erste Festung der Schützen gegen die Ungarn darstellte.

Die Kirche des Hl. Leonard ist eine Filialkirche der Pfarre von Šmarješke Toplice. In schriftlichen Quellen wurde sie erstmals erst im 17. Jahrhundert erwähnt. Die Kirche wurde anfangs im gotischen Stil erbaut und später barockarisiert.

 Heute ist Koglo ein Weinberg mit einer malerischen Aussicht auf die umliegende Landschaft und die vielen Kirchen, die sich auf den Hügeln von Dolenjska befinden. Von hier aus öffnet sich auch der Blick auf das Tal des Krka Flusses, die Gebirgskette Gorjanci, den Wald von Kočevje, das Tal von Novo Mesto und ebenfalls das Šentjernej-Feld, bei schönem Wetter sogar auf die Steiner und Sanntaler Alpen (Kamniško Savinjske Alpe) im Norden sowie auch auf den Slijeme-Berg im Süden Kroatiens.


 

Slape und die Kirche der Mutter Gottes von Karmel

Die Kirche der Mutter Gottes von Karmel wurde in den 20-er Jahren des 17. Jahrhunderts erbaut und ist heute eine Filialkirche der Pfarre Šmarješke Toplice.

Die Volkstradition sagt uns, dass die Kirche vom heldenhaften Ritter Grom (Donner) von der Burg Klevevž als Votivgabe für den Sieg in den Türkenkriegen erbaut wurde. Von den besagten Kriegen brachte er auch türkische Gefangene, die beim Bau helfen mussten. Als die Kirche gebaut wurde, flog über dem Hügel ein Vogel und piepte »Slapè, slapè,« und so kam das Areal um die Kirche zu seinem Namen. tl_files/Novice/vlakec/Slape2.jpg


Um die Kirche wuchs ein Friedhof, auf dem sich ebenfalls eine große umzäunte Grabstätte der Familie Jombart-Ulm befindet, die von 1825-1945 auf der Herrschaft in Klevevž gelebt hat.

 

 

Zwerghöhle (Škratova jama)

Die Volksüberlieferung besagt, dass in den alten Zeiten der Eingang in einen langen Höhlengang unter Bela Cerkev führe. In dieser Höhle lebten kleine freundliche Zwerge. Sie halfen den Menschen und waren ihre echten Freunde. Der Frieden in dieser Ortschaft wurde durch einen gierigen jungen Mann zerstört, der in das Dorf zog. Er mochte die Zwerge nicht und verfolgte sie. Diese wollten keinen Streit mit ihm und zogen entlang ihres Tunnels zum nahe gelegenen Hügel Vinji Vrh. Die Menschen, die die Unterstützung der Zwerge verloren haben, jagten den jungen Mann aus dem Dorf, aber die Zwerge kehrten nicht wieder zurück. Den Menschen standen harte Zeiten bevor. Damit das Dorf nicht untergehen würde, beschloss der älteste Zwerg, den Menschen trotzde

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m zu helfen, sich ihnen aber nie bei hellem Tageslicht zu zeigen. Seither heißt dieser Höhlengang Zwerghöhle (Škratova jama).

Bei Bela Cerkev duftet es oft nach frisch gebackenem hausgemachtem Brot, das von Hausfrauen zubereitet wird. Oder sind möglicherweise Zwerge mit ihrem geheimen Rezept dafür zuständig, dass in Bela Cerkev so gutes Brot gebacken wird?  

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