Legenden


Škratova jama (Zwergenhöhle)


Im Zusammenhang mit dem Dorf Bela Cerkev gibt es eine interessante Geschichte über die Höhle Škratova jama, dessen Eingang noch immer erhalten ist. Vor langer Zeit führte einmal der Eingang zu einem langen Tunnel unter Bela Cerkev. Wenn man den Erzählungen der alten Menschen glaubt, lebten in der Grube kleine, freundliche Zwerge. Sie halfen den Menschen und waren ihre Freunde. Der Frieden dieses Ortes wurde durch einen gierigen jungen Mann verdorben, der sich in diesem Dorf angesiedelt hat. Er mochte die Zwerge nicht und hat sie verfolgt. Die Zwerge wollten keinen Streit mit ihm und zogen sich entlang ihres Stollens zum nahegelegenen Hügel Vinji Vrh zurück. Die Menschen, die ohne ihre Hilfe blieben, vertrieben den nichtsnutzigen jungen Mann aus dem Dorf, aber die Zwerge kehrten nicht mehr zurück. Den Menschen drohten harte Zeiten. Damit das Dorf nicht  zugrundegeht, hat der älteste Zwerg beschlossen, den Menschen doch zu helfen, aber sich nie am helllichten Tag zu zeigen. Seitdem heißt diese Passage Škratova jama (Zwergenhöhle).

 

Die Geschichte über den Nix Dalde


(iz knjige Cvelbar, Granda: Šmarjeta in Bela Cerkev skozi stoletja, 2007)

Wahrscheinlich war der erste, der die warmen Quellen in Šmarješke Toplice entdeckte, der Nix Dalde, der nach Volkssage in diesem Bereich herrschte. Er soll in einer der beiden Quellen des Zavetrščica Bachs gelebt haben, etwa zwei Kilometer von Šmarješke Toplice entfernt. Die Quellen sind (oder waren) in einem bewaldeten Abschnitt am Ende des Tales mit dem gleichen Namen, unter dem Hügel Ravnik, in der Region des Weingebiets Koglo. In einer der Quellen (heute Teil des Wasser-Systems, welches sich im Gebiet von Klevevž über Šmarjeta bis nach Novo mesto erstreckt) ist das kalte Wasser nie versiegt, es wurde nur bei schweren Stürmen trüb. Die zweite Quelle, etwa 100 Meter oben im Tal, speite aber nur bei Regen Wasser. Ansonsten sah sie aus wie eine sumpfige Grube mit einem Durchmesser von mehreren Metern. In trockeneren Perioden, wenn das Wasser versiegte, blieb nur ein sumpfiger Kessel mit einer Öffnung in der Mitte übrig, die zur Behausung vom Nix Dalde führte.  Nur die Mutigsten unter den Hirten, die etwas weiter unten im Tal ihr Vieh hüteten, hatten den Mut, sich der Öffnung zu nähern.  Wenn Sie einen Stein in die Öffnung geworfen haben, hörte man erst nach einer guten Sekunde den Sturz. Es hatte den Anschein, dass sich die Höhle in der Tiefe ausbreitet. Somit hatte vermutlich Dalde ein gemütliches Zuhause (heute ist die Höhle ziemlich zugewachsen, die Öffnung in der Mitte ist nicht mehr zu sehen).


 

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