Zbure

Es handelt sich um eine langgestreckte Siedlung bei der Lokalverbindung Škocjan–Mokronog bei der Abzweigung in Richtung Šmarjeta. An der Straße in Richtung Šmarjeta befindet sich an der rechten Seite der Weiler Zaboršt. Beim Laknica Bach befinden sich Weiden, es überwiegt Viehzucht. Zbure wurden erstmals im Jahr 1290 erwähnt. Hier stand einmal eine kleine Burg, die bereits in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen dem Verfall nahe war.

Zbure und die Burg, die einst dort stand, wuchsen aus der dritten Einheit des ehemaligen Klevevž Anwesens heraus, welche bei der Teilung bzw. ihrem Erwerb durch die Familie Pallenburg entstand. Die Siedlung entstand nicht von Grund auf, sondern lehnte sich an einen kleineren Freisinger Besitz oder genauer gesagt an Dobro, welches bereits in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erwähnt und unter Otok gehörte. Zbure wurden scheinbar längere Zeit verpachtet, bis sie unter die Familie Pallenburg kamen, welche der Siedlung einen Teil des Besitzes von Klevevž „anhafteten“. Im Jahr 1817 vermochte Zbure 76 Bauernhöfe  und noch zwei Fünfzehntel, die über den Eigentümer mit Klevevž vereint waren. In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen verfiel die Burg von Zbure und heute gibt es keine Spur mehr von ihr. Eine Aufzeichnung aus dem Jahr 1932 besagt: "Über Zbure befindet sich ein großes Verwaltungsgebäude und daneben ein umfangreiches leeres Gemäuer. Dies ist die Burg und neben ihr die Stallungen, die vor zehn Jahren niederbrannten."

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