Dolenje Kronovo

Es ist ein Haufendorf in der Mitte eines grasbewachsenen Gebiets zwischen dem linken Ufer des Krka Flusses und der Autobahn Ljubljana-Zagreb. Da die Krka bei schwerem Regen überschwemmt, befinden sich in der Nähe Feuchtwiesen. Hier überwiegt Viehzucht, am Südhang  des Hügels Vinji vrh und auf Grčevje wird Cviček Wein angebaut. Das Dorf wurde erstmals im Jahre 1211 erwähnt, als Markt im Jahr 1308. Die im Ansatz mittelalterliche, stark barockarisierte Kirche des Hl. Nikolaus, mit Fragmenten der mittelalterlichen figürlichen Gemälde eines Masters aus Podpeč vom Ende des 15. Jahrhunderts verfügt über einen barocken "goldenen" Altar aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts. Die restaurierte bemalte Fassade ist aus dem Jahr 1729.


Kronovo wird in schriftlichen Quellen erstmals 1221 erwähnt, als es noch nicht in Dolenje und Gorenje Kronovo unterteilt war. Dokumente aus dem 14. Jahrhundert erwähnen sogar einen Markt in Kronovo. Ältere Historiker schätzten, dass sich der Markt im Dorf Dolenje Kronovo befand. Stane Granda erklärte in seiner Abhandlung im Jahr 1996, dass sich der mittelalterliche Markt auf einer der größten Inseln in Slowenien befand, welche sich neben dem Krka Fluss befindet, nahe dem Dorf Dolenje Kronovo. Dabei berief sie sich auf den  unter den Einheimischen noch immer lebendigen Namen der Insel Tržič. Den Namen findet man auch im Franziszeischen Kataster aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dolenje Kronovo wurde im Jahr 1433 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche des Hl. Nikolaus, die sich in der Mitte des Dorfes befindet, wurde erstmals im Jahre 1526 in der Inventaraufnahme der Kostbarkeiten erwähnt, die für die Verteidigung gegen die türkische Bedrohung gesammelt wurden. Die Kirche wurde ebenfalls in der Bisanzio-Volkszählung im Jahre 1581 erwähnt, und zwar als eine Filialkirche der Pfarre von Šmarjeta. Das gleiche erwähnte auch Johann Weikhard von Valvasor in seiner Kronik „Die Ehre des Herzogtums Krain“ aus dem Jahr 1689. Die Kirche gehörte wohl bis 1778 unter der Pfarre Šmarjeta. Im Jahre 1878 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, die in der Samass Glockengießerei in Ljubljana gegossen wurden. Sie bekam auch einen neuen Altar und neue Orgeln, die von James Košak, dem Besitzer der Mühle auf dem Toplica Bach gekauft wurden.

 

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